Erdgas im Cook Inlet

Das im Cook Inlet geförderte Erdgas ist die wichtigste Quelle der Energie- und Wärmeversorgung für den größten Teil der Bevölkerung Alaskas. Die Förderquoten sind jedoch seit Jahren rückläufig und reichen bei weitem nicht mehr aus, um den Bedarf in der Region zu decken. Man geht davon aus, dass die Förderung der gegenwärtigen Vorräte nur die Hälfte der veranschlagten Nachfrage bis ins Jahr 2017 decken kann; Prognosen beziffern das Defizit auf rund 50 Milliarden Kubikfuß.

Um diese Versorgungslücke zu schließen, gibt es verschiedene Lösungsansätze. Dazu gehören eine massive Erhöhung der Erdgasförderung im Cook Inlet, das Weiterleiten von Gas aus bereits bestehenden Feldern in der North Slope, die Erschließung von Kohlevorkommen und erneuerbaren Energiequellen sowie der Import von Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas, LNG).

In absehbarer Zukunft wird Erdgas weiterhin ein äußerst wichtiges Thema auf der politischen Agenda Alaskas bleiben, da die Verbraucher mit großer Wahrscheinlichkeit steigende Preise verkraften müssen und das aktuelle Erdgasdefizit im Cook Inlet nur durch die Erschließung weiterer Fördergebiete ausgeglichen werden kann.

Ein Zusammenspiel aus günstigem steuerlichem Umfeld, hohem Ölpreis und einer nach oben korrigierten Schätzung der Gasreserven des Cook Inlet hat im Jahr 2011 eine neue Explorationswelle ausgelöst.

Alle Vorschläge zur Schließung der Versorgungslücke bringen mindestens eine der folgenden Schwierigkeiten mit sich: a) Staatliche Investitionen werden in beträchtlichem Umfang benötigt, b) viele Jahre Vorlaufzeit sind notwendig, c) die Energiepreise steigen langfristig erheblich oder d) alle genannten Punkte treten gleichzeitig auf.

In absehbarer Zukunft wird Erdgas weiterhin ein äußerst wichtiges Thema auf der politischen Agenda Alaskas bleiben, da die Verbraucher mit großer Wahrscheinlichkeit steigende Preise verkraften müssen und das aktuelle Erdgasdefizit im Cook Inlet nur durch die Erschließung weiterer Fördergebiete ausgeglichen werden kann.

Ein Zusammenspiel aus günstigem steuerlichem Umfeld, hohem Ölpreis und einer nach oben korrigierten Schätzung der Gasreserven des Cook Inlet hat im Jahr 2011 eine neue Explorationswelle ausgelöst.