In den USA wird zwischen Eigentum an der Grundstücksoberfläche („Surface Rights“) und unter der Oberfläche liegenden Bodenrechten („Mineral Rights“) unterschieden. Dabei müssen die Eigentümer der Oberflächenrechte nicht zwingend mit denen der Bodenrechte identisch sein.

Bei den Mineralgewinnungsrechten handelt es sich um Pachtrechte, die zur Nutzung des Grundstücks für Förderzwecke berechtigen. Dies hat den Vorteil, dass das Explorationsunternehmen das Grundstück nicht selbst kaufen muss, um Bodenschätze in Form von Erdöl und Erdgas auszubeuten.

Sollten in der Pachtzeit geeignete Mineralvorkommen gefunden werden, ist das Unternehmen befugt, mit dem Abbau dieser zu beginnen. Die Erträge aus der Exploration stehen grundsätzlich dem Inhaber des Mineralgewinnungsrechts zu. Insofern berechtigt das Mineralgewinnungsrecht zum Betreten eines bestimmten bezeichneten Grundstücks bzw. bestimmter Explorations-Einheiten und zur Ausbeute von Bodenschätzen. Dabei können sie sich auch nur auf bestimmte geologische Schichten beziehen.

Die Erlöse, die ein Inhaber eines Mineralgewinnungsrechts aus dem Verkauf von Erdöl und Erdgas erzielt, verringern sich um die an die Inhaber eines Royalty Rights zu zahlenden Beträge.

Bei Royalty Rights handelt es sich in erster Linie um eine Art Lizenzrechte, die auf Teilhabe an den Erlösen aus Erdöl- und Erdgas-Gewinnung gerichtet sind. Diese Lizenzrechte beziehen sich auf eine Beteiligung an den Erlösen aus der Förderung von Erdöl und Erdgas durch Erdöl- und Erdgasgesellschaften aus Vorkommen, die sich in bestimmten Grundstücken befinden. Die Lizenzrechte beziehen sich auf Bodenschätze in einem Grundstück und die darin enthaltenen Bodenschätze. Allerdings gewähren diese selbst nicht das Recht zur Förderung der Bodenschätze, weil hierfür auch der Zugang zur Erdoberfläche nötig ist. Die Lizenzrechte berechtigen in der Regel zu einer Erlösbeteiligung zwischen 20 Prozent und 25 Prozent. Im ECI-Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“ liegt der Lizenzsrecht-Satz bei 12,5 Prozent.